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Winterroute

Die vielseitige Provinz Friesland hat natürlich auch im Winter etwas zu bieten. In dieser Jahreszeit können zwar weniger Routen befahren werden, die Natur ist jedoch auch dann wunderschön und lädt dazu ein, mal ganz zur Ruhe zu kommen. Von Terherne aus gibt es zwei Winterrouten, die auch miteinander kombiniert werden können. Die erste Route führt unter anderem an Sneek, Lemmer*, Stavoren, Woudsend, Heeg, Langweer und Joure vorbei. An der zweiten Route liegen Grou, Jirnsum, Drachten, Leeuwarden, Franeker und Harlingen. 

1. Route

Von Terherne aus geht die Fahrt über die Gewässer Sneekermeer und Houkesleat nach Sneek.

Das Wahrzeichen von Sneek ist das Sneker Wassertor. Als eines der bekanntesten historischen Bauwerke Frieslands sollte man es unbedingt mal gesehen haben. Es ist das letzte von vier Wassertoren, die einst in Sneek standen. Heutzutage gilt dieses Tor als Symbol der Stadt Sneek. Sowohl bei schlechtem als auch bei gutem Wetter kann man sich hier vergnügen: bei Regen auf der Bowlingbahn, im Schwimmbad und in verschiedenen Museen wie dem Modelleisenbahnmuseum und dem Friesischen Schifffahrtsmuseum. Für Aktivitäten im Freien eignen sich ein Kinderbauernhof und verschiedene Parks mit Spielplätzen. Über Oppenhuizen und Idskenhuizen geht die Fahrt über den Prinses Margriet Kanal und Grote Brekken nach Lemmer.

Bei der Ankunft In Lemmer wird sofort deutlich, warum dieses alte Fischerdorf den Namen „Eingangstor Frieslands“ trägt. Im Zentrum herrscht eine maritime Atmosphäre und viele Wassersportler legen mitten im Dorf an. Daher macht ein Bummel durch die originellen Lädchen (oft in historischen Gebäuden untergebracht) viel Spaß. Auch die Sitzplätze auf den Terrassen der Restaurants entlang der Kade sind sehr beliebt wegen der direkten Aussicht auf die vorbeifahrenden Boote. Dieser viel befahrene Wasserweg durch Lemmer verbindet die friesischen Seen mit dem Ijsselmeer. Es gibt zahlreiche gute Restaurants in Lemmer sowie einen Strand mit einem gemütlichen Beachclub.

Von Lemmer aus führt die Route weiter über das Ijsselmeer* nach Stavoren. Bei starkem Wind oder schlechtem Wetter empfiehlt sich allerdings ein Umweg über die Binnengewässer.

Stavoren wurde früher Staveren genannt. Dieses Städtchen hat eine Direktverbindung zu den friesischen Seen und ist darum über das Wasser von verschiedenen Seiten aus gut erreichbar. Einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Stavoren sind die Statue der „Vrouwtje van Stavoren“, das ehemalige Rathaus und das Wasserschöpfwerk J.L. Hooglandgemaal. Ein Spaziergang durch diese Stadt mit ihren schönen Sehenswürdigkeiten lohnt sich auf jeden Fall. In Stavoren kann man sehr gut einkaufen, essen und abends ausgehen.

Über Stavoren geht die Fahrt weiter an Warns vorbei und über das Heegermeer nach Heeg. Heeg liegt zehn Kilometer südlich von Sneek am Heegermeer. Lange Zeit war hier die Aalfischerei ein wichtiger Bestandteil des Ortes. Heute ist Heeg vor allem in Sachen Wassersport bekannt. Im Dorf gibt es zahlreiche Baudenkmäler, Kirchen und historische Häuser. Im Zentrum befinden sich außerdem viele gemütliche Restaurants, die mit Produkten aus der Region kochen. Einmal im Jahr findet im Juli das Heechsimmerfestival statt: Auf einem schwimmenden Podium am Strand des Heegermeer treten dann verschiedene Bands auf. Von Heeg aus kann man sich auch für einen Besuch in Woudsend entscheiden.

In Woudsend gibt es gute Häfen und Restaurants, außerdem einen kleinen Strand und einen Jachthafen mit einer Tennis- und Tischtennisbahn. Besonders interessant ist eine Besichtigung der Mühlen von Woudsend, die das ganze Jahr über samstags geöffnet sind.

Über Waldseinster Rakken führt die Route ein kleines Stück zurück über das Heegermeer und weiter nach Langweer. Im Heegermeer befinden sich verschiedene Inseln, die Kanincheninsel ist eine davon. Dieses wunderschöne Stückchen Natur sollte man sich nicht entgehen lassen.

Langweer ist ein richtiges Wassersport-Dorf mit einem Jachthafen, neben dem ein Strand und Spielplatz für Kinder liegt. Außer dem gut ausgestatteten Hafen bietet dieses Dorf auch gesellige Restaurants und Kneipen mit gelegentlicher Livemusik. Kurzum: Ein lebendiges Dorf speziell für Wassersportler, in dem man sich prima amüsieren kann.

Joure ist ein lebendiger Ort mit verschiedenen Läden und Restaurants. Die Anlegeplätze im Hafen von Joure sind gut geschützt und der benachbarte Park lädt zu Spaziergängen ein. Der Abstand zum Zentrum beträgt etwa 500 m. In Joure gibt es ein attraktives Aktivitäten-Angebot, beispielsweise ein Indoor-Spielwald, ein Schwimmbad, ein Puzzlemuseum, das Museum von Joure und eine Bowling- und Minigolfbahn. Von Joure aus geht die Fahrt weiter über das Sneekermeer durch die Schleuse zurück nach Terherne.

Wieder zurück in Terherne kann man sich für die Fahrt auf der zweiten Route Richtung Leeuwarden entscheiden oder noch eine Weile in Terherne verweilen.

2. Route

Vom Startpunkt in Terherne aus geht die Fahrt auf dem Prinses Margriet Kanal an Jirnsum vorbei nach Grou. In Grou, einem der bekanntesten Dörfer am Wasser, finden im Sommer viele Veranstaltungen statt, die alle mit dem Wassersport zu tun haben. Dieses Dorf am Pikmeer ist auch als Startpunkt für die jährliche Segelregatta „Skûtsjesilen“ bekannt. Grou hat ein lebendiges Dorfzentrum mit vielseitigen Einkaufsmöglichkeiten, einer großen Anzahl gemütlicher Restaurants und zahlreichen Sehenswürdigkeiten.

Von Grou aus kann man über die Peanster Le weiterfahren nach Drachten. Die Jachthäfen in Drachten sind hervorragend ausgestattet. Die Miete eines Fahrrads bietet die Möglichkeit, die Stadt mit dem Fahrrad zu erkunden. In Drachten gibt es eine große Fußgängerzone mit einem attraktiven Shoppingangebot. Natürlich stehen dem Besucher dieser Stadt auch verschiedene Restaurants und ein Schwimmbad zur Verfügung.

Sie möchten nicht nach Drachten? Biegen Sie dann am Ende der Peanster Le nach links ab in Richtung Eernewouden.

In der Umgebung von Eernewouden befindet sich das Naturgebiet De Oude Venen. Auch wenn man es nicht mit dem Boot durchqueren darf, kann man es sich dennoch ansehen. Mit einer Kombination aus Seen, Wasserlöcher oder -gräben, Schilfgebieten, Gestrüpp, Feldgehölz, Sumpfwäldern und weiten Wiesen ist die Natur hier einfach wunderschön. Man kann dieses Gebiet zu Fuß, mit dem Fahrrad und mit dem Boot erkunden. Im Ort Eernewouden selbst gibt es einen Jachthafen und einen schönen Badestrand mit großem Freizeitgelände, sowie unterschiedliche Restaurants, Kneipen und einen Supermarkt.

Von Eernewouden aus ist ein Besuch in Bergum möglich. Auch die gut zehntausend Einwohner schätzen das große Einkaufsangebot in diesem Ort. Es gibt mehrere Spezialläden wie Bäckereien, Metzgereien, Frisöre und Blumenläden sowie Modegeschäfte und Boutiquen. Auf dem Gebiet der Gastronomie finden sich Restaurants, Lunchroms, Kneipen und Imbisse mit geselligen Terrassen vor der Tür, die an warmen Tagen geöffnet sind. An nahezu jedem Samstag findet etwas im Zentrum statt. Von Bergum aus kann man auch zu Fuß, mit dem Fahrrad oder auf einem Pferd losziehen: Es gibt verschiedene Wege für Wanderer, Fahrradfahrer und Reiter. In Bergum befindet sich außerdem ein Indoor- und Outdoorpark für Abenteurer.

Von Bergum aus geht es weiter nach Leeuwarden. In der Hauptstadt Frieslands gibt es natürlich immer viel zu tun: Leeuwarden bietet dem Besucher unzählige gute Restaurants, Läden, Museen, Ausgangsmöglichkeiten und Aktivitätsangebote. Leeuwarden vermittelt das echte, lebendige Stadtgefühl. Hier gibt es überall Grachten, von denen die meisten mit dem Boot befahren werden können. Auf dieser Tour fahren Sie um das Zentrum Leeuwardens herum; man sollte sich jedoch auf alle Fälle einen Tag lang für Leeuwarden Zeit nehmen.

Von Dronrijp aus führt die Route nach Franeker und Harlingen. Die Stadt Franeker, das klopfende Herz im Nordwesten Frieslands, hat eine gesellige Altstadt mit verschiedenen Straßencafés und Läden, die sich hervorragend für einen Ladenbummel eignen. Wochenmärkte finden am Mittwochnachmittag und Samstagvormittag statt. Auch Kulturliebhaber kommen in Franeker nicht zu kurz und können sich diverse Museen und viele historische Gebäude ansehen. Von Franeker aus fahren Sie nach Harlingen weiter.

Harlingen ist eine waschechte Hafenstadt, in der immer etwas los ist. Es stehen hier über 600 sehenswerte historische Gebäude und in den Restaurants, auf den Terrassen und in den Kneipen ist es sehr gesellig. In Harlingen befindet sich einer der beliebtesten Strände Frieslands mit einem lebendigen Strandleben. Vom Wasser aus kann man Harlingen besonders gut bewundern. Sie haben die Wahl zwischen verschiedenen Jachthäfen.

Der Rückweg führt an denselben Städten und Dörfern vorbei wie der Hinweg. Sie können sich also immer noch für einen Tagesausflug nach Drachten oder Bergum entscheiden oder einfach die friesische Landschaft vom Wasser aus genießen auf der Rückfahrt über Franeker, Dronrijp, Leeuwarden, Grou und Jirnsum nach Terherne.

Endpunkt Terherne

Wieder zurück in Terherne kann man auch dort einiges unternehmen. Terherne wird nach einer niederländischen Kinderbuchserie auch das „Kameleondorf“ genannt. Dieses gemütliche Dorf hat im Winter 900, im Sommer jedoch ganze 8000 Einwohner. Es gibt hier verschiedene Restaurants, in denen Sie herrlich speisen können, und schöne Spazierwege über Wiesen und entlang des Ufers des Sneekermeer.

*Hinweis: Nicht alle Boote dürfen auf das Ijsselmeer hinaus fahren. Dies ist nur möglich, wenn die Umstände ausreichend sicher sind. Bei einer Windstärke über 4 darf man mit dem Boot nicht mehr aufs Ijsselmeer (!). Für eine Fahrt auf dem Ijsselmeer ist ein Ijsselmeerpaket Pflicht. Der Preis dafür ist auf unserer Preisliste aufgeführt.

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